Torres del Paine (09. - 13.04.2025)

Simon
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Reisetag

Ab jetzt geht es nordwärts. Um vom Feuerland nach Patagonien zu gelangen, fahre ich mit dem Bus. Zuerst in das Chilenische Punta Arenas. Anschließend nach Puerto Natales. Geplant sind elf Stunden Fahrt von Ushuaia nach Punta Arenas (08:00-19:00 Uhr), zwei Stunden Pause und anschließend noch gut drei Stunden um nach Puerto Natales zu kommen (21:00-00:15 Uhr). Das Hostel in Puerto Natales habe ich extra bereits angeschrieben, ob ich so spät noch einchecken darf. Dass ich wenig Schlaf bekommen werde, davon gehe ich bereits aus. Doch ich habe großes Glück. An der Argentinisch-Chilenischen Grenze geht alles flott (auch wenn es die bisher mit Abstand strengste Grenzkontrolle ist meiner Reise). Und die Fähre, mit welcher der Bus ein Stück der Magellanstraße überqueren muss, nimmt uns ohne jegliche Wartezeiten auf und fährt sofort los. So erreiche ich Punta Arenas bereits um 16:30 Uhr. Ich gehe schnell ins Büro der Busgesellschaft und frage, ob ich zu einer früheren Verbindung nach Puerto Natales wechseln kann. Ganz ohne Probleme wird mir ein neues Ticket ausgestellt und es kann weitergehen. Es wirkt jetzt kontinentaler, die maritime Atmosphäre jetzt größtenteils verschwunden. Ich komme um viertel nach acht an und so laufe ich in 10 Minuten zum Hostel, kann ganz entspannt einchecken und habe sogar noch Zeit, um ein paar Snacks für die kommenden Tage zu kaufen und eine Pizza essen zu gehen. Ich bin jetzt wohl gespeist und zeitig im Bett, um morgen froh den nächsten Bus zum Nationalpark zu nehmen.

Auf ins Abenteuer

Mein Wecker klingelt um 05:40. Kurz ins Bad, Katzenwäsche und Zähne putzen. Anschließend noch etwas frühstücken. Die Hostelleute machen Pfannkuchen. Weil ich nach meinem Torres del Paine Ausflug noch einmal in dem selben Hostel übernachten werde, kann ich eine kleine Tüte mit Dingen da lassen, die ich beim Trek nicht benötigen werde. Den Großteil des Gepäcks werde ich aber trotzdem brauchen. Ich schnappe also fast alle meine Sachen und mache mich auf zum Busterminal.

Durch die beschlagenen Fenster des Busses kann man die Torres (Türme) bereits in der Ferne erahnen. Die Torres del Paine sind das Markenzeichen des Nationalparks und vielleicht ein wenig mit den Dolomiten vergleichbar (beides sind imposant ausschauende Gesteinformationen). Der Bus hält bei Laguna Amarga. Von hier muss ich noch einen Shuttlebus bis zum Parkeingang nehmen. Dann bin ich aber endlich da und jetzt kann es also wirklich losgehen. Beim Parkeingang treffe ich Oscar, der letzte Nacht im selben Hostelzimmer wie ich übernachtet habe. Mit ihm werde ich die Wanderung des Tages gemeinsam bestreiten.

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A Valley in the Torres del Paine National Park


Hoch zu den Torres also. Den Weg würde ich als mittelschwer bezeichnen. Es sind insgesamt 8 Kilometer hoch, knapp 1000 Höhenmeter und oben werden wir mit einer epischen Aussicht auf die Torres belohnt. Jetzt weiß ich also, warum der Nationalpark so beliebt ist. Ich bin wirklich beeindruckt. Oben machen wir ein wenig Pause und genießen die Aussicht. Außerdem müssen natürlich noch Fotos gemacht werden.

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Las Torres del Paine